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Krankheitserreger im Darm – Was sie sind und was dagegen hilft

Der Darm ist eines der wichtigsten Organe des menschlichen Körpers. Nicht ohne Grund nimmt das Organ derart viel Platz in unserem Oberkörper ein. Hauptsächlich ist er uns als Hauptverantwortlicher des Verdauungsprozesses bekannt, aber die Funktionen des Darms gehen in der Realität weit darüber hinaus. Neben seinen verdauenden Tätigkeit spielt der Darm eine wichtige Rolle in der Produktion von Hormonen, regelt die Aufnahme und Abgabe von Wasser und leistet einen Beitrag zur Abwehr von Krankheitserregern. Diese Krankheitserreger können dabei die uns bekannten Darmbeschwerden hervorrufen, die uns nachts nicht schlafen lassen. Wenn Sie unter Verstopfungen, Durchfall oder Ähnlichem leiden, kann es lohnend sein, sich ein Bild über die möglichen Krankheitserreger im Darm zu machen und zu lernen was am besten gegen sie hilft. 

Worum handelt es sich bei Krankheitserregern im Darm?

Die Krankheiterreger, die Darmbeschwerden verursachen, können sehr vielseitig sein. Oft sind es Viren, die die Leiden zu verantworten haben. Ebenso können Bakterien den Darm angreifen. In sehr seltenen Fällen werden die Darmleiden auf Parasiten oder gar Pilze zurückgeführt, wie der NetDoctor berichtet. Die allermeisten Darmerkrankungen sind temporär und durch Krankheitserreger bedingt. Nur der kleinste Teil ist auf chronische Darmerkrankungen zurückzuführen. Wenn Sie also Verstopfungen, häufigen Durchfall, Bauchkrämpfe, Bauchschmerzen, Übelkeit und Erbrechen erleben, haben Sie sich höchstwahrscheinlich einen Krankheiterreger eingefangen. Das geschieht i. d. R. über verunreinigte Lebensmittel. Besonders anfällig für solche Erreger sind frisches Obst und Gemüse, insbesondere wenn sie ungeschält sind. Ebenso kann verunreinigtes Wasser ein Risiko darstellen. Aus diesen Gründen haben sich Magen-Darm-Beschwerden als geläufige Reisekrankheit etabliert. Isst ein Tourist in einem Lokal, das Hygienestandards nicht erfüllt, können Erreger in den Verdauungstrakt des Gastes gelangen, wo die Erreger ihr Werk verrichten. Dass Sie im Ausland besser kein Leitungswasser trinken, wenn es nicht anders empfohlen wurde, ist mittlerweile Allgemeinwissen. Aber Achtung! Eiswürfel in einer Bar können genauso bedenklich sein, weil sie oft aus Leitungswasser gefertigt werden. Alternativ können Sie sich auch an bereits infizierten Personen, Gegenständen, die sie berührt haben oder Tieren anstecken. Parasiten können zudem über die Haut in den Kreislauf eines Menschen gelangen. Haben die Erreger Ihren Körper betreten, setzen sie sich unter anderem im Darm fest und machen etwas später durch die oben beschrieben Symptome auf sich aufmerksam. Krankheitsverläufe und -symptome unterscheiden sich stark zwischen den einzelnen Erregerarten. Es folgt eine Liste der häufigsten Viren, Bakterien und Viren, die Darmbeschwerden auslösen.

Ein Überblick über die einzelnen Erregerarten und die Krankheiten, die sie auslösen

Krankheitserreger im Darm

Viren

Viren sind die häufigsten Verursacher von Darmbeschwerden, wobei Noro- und Rotaviren die häufigsten Unterarten davon sind. Noroviren sind eine typische Wintererkrankung. Krankheitsfälle in Verbindung mit Noroviren treten gehäuft in den Monaten Januar, Februar und März auf. Übertragen lassen sich die Viren vor allem durch Schmierinfektionen, also über verunreinigte Gegenstände. Einmal aufgenommen benötigt das Norovirus zwischen sechs Stunden und drei Tagen, um symptomatisch zu werden. Eine Infektion mit dem Virus wird in erster Linie dadurch erkennbar, dass Noroviren einen ungewöhnlich starken Krankheitsverlauf zur Folge haben. Anders verhält es sich dagegen bei Rotaviren. Eine Infektion mit dem Rotavirus und ein schwerer Verlauf sind bei Erwachsenen eher unwahrscheinlich, da die meisten von uns bereits in der Kindheit mit diesem konfrontiert worden sind. Der deutsche Infektionsschutz warnt dennoch vor Rotaviren, da eine erneute Infektion mit dem Virus nicht auszuschließen ist. Erkrankungen in Verbindung mit Rotaviren treten gehäuft in den Monaten Februar, März und April gehäuft auf. Weitere infektiöse Viren können Adenoviren und Norwalk-Viren sein.

Bakterien                    

Bakteriell bedingte Beschwerden des Darms treten besonders oft auf Reisen auf, da sie mit den oben beschriebenen hygienischen Umständen im jeweiligen Reiseland im Zusammenhang stehen. Diese Krankheitserreger sind aber auch im Eigenheim nicht fern. Das womöglich typischste Bakterium, das Beschwerden in der Darmregion hervorrufen kann, ist die Salmonelle. Sie befindet sich in rohen oder nicht vollständig gegarten tierischen Lebensmitteln, kann aber auch in pflanzlichen Lebensmitteln vorkommen. Die Symptome einer Salmonellen-Erkrankung sind typisch für Darmerreger, lediglich das leichte Fieber stellt ein Alleinstellungsmerkmal dar. Zudem können Erkrankte überdurchschnittlich lang an Symptomen leiden und infektiös bleiben. Letztlich ist auch anzumerken, dass Salmonellen als Auslöser von Typhus-Erkrankungen bekannt sind. Laut den bereitgestellten Informationen des Reisemedizinischen Infoservices „Fit for Travel“ sind auch die Auswirkungen von sogenannten E. Coli-Bakterien und Shigellen nicht zu unterschätzen. Diese lösen nach der Aufnahme eine Bakterienruhr aus. Bakterien sind ebenfalls ein problematischer Krankheitserreger, da sie besonders infektiös sind. Bereits winzige Bakterienmenge können eine Erkrankung auslösen.

Parasiten und Pilze

Unter den gängigen parasitären Krankheitserregern finden sich einige alte Bekannte wieder. Zum einen stellen Amöben, einzellige Parasiten, ein Gesundheitsrisiko dar. Sie sind besonders in tropischen Gebieten verbreitet, werden im Regelfall auch durch unzureichend hygienisch zubereitete Nahrung aufgenommen, und lösen lediglich leichte Krankheitsverläufe aus. Zum anderen sind bei Darmbeschwerden auch Würmer verschiedener Arten ausschlaggebend. In den Boulevard-Medien kursieren bereits zahlreiche Berichte über Erkrankte, die sich nach dem Besuch bei einem japanischen Restaurant mit exorbitant großen Parasiten plagten. Bei den beschriebenen Würmer handelt es sich um Bandwürmer, Fadenwürmer oder Filarien. In tropischen Gebiete gesellen sich Saugwürmer dazu. Im Idealfall werden sie nach einem kurzen Aufenthalt wieder ausgeschieden, wobei sie im Ernstfall auch ernstzunehmende Darmbeschwerden auslösen können. Pilze wie der Candida befinden sich eigentlich von Natur aus in moderaten Mengen im Darm. Unter besonderen Umständen können sie allerdings auch gesundheitliche Probleme auslösen.

Die angeführte Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, liefert aber einen Überblick über die gängigsten Darmbeschwerden, die durch Krankheitserreger ausgelöst werden. Viren bedingen die schwersten Verläufe, Bakterien sind häufige Begleiterscheinungen von Reisen im nicht-europäischen Ausland und besonders ansteckend. Parasitäre Infektionen dagegen sind für ihre milden Symptome bekannt und bleiben oftmals unbemerkt. Anhand dessen können Sie eigene Symptome bereits einordnen und ausloten, woran Sie erkrankt sein könnten.

Was hilft bei Krankheitserregern im Darm? – Behandlung

Die ärztliche Behandlung von Darminfektionen beschränkt sich bei milden und leichten Verläufen zumeist auf eine Beratung zur Ernährung der Erkrankten. Medikamentöse Maßnahmen treffen Ärzte normalerweise erst, wenn die Beschwerden über einen längeren Zeitraum nicht abnehmen oder schwere Krankheitsverläufe wie zum Beispiel eine Typhus vorliegen. In den seltensten Fällen treten schwere Verläufe auf, die sogar eine lebensgefährliche Sepsis (Blutvergiftung) auslösen können. Diese benötigen selbstverständlich klinische Aufmerksamkeit. Da Medikamente die Genesung bei milden und leichten Verläufen eher behindern, hilft es nur zu warten und den Körper und insbesondere den Darm seinen Job machen zu lassen. Zumindest können Erkrankte Abhilfe leisten, indem sie ihrem Körper genügend Wasser und Elektrolyte zuführen. Durchfallerkrankungen gehen mit einem großen Wasserverlust einher, der unbedingt ausgeglichen werden muss, um die Funktionen des Körpers zu erhalten und die Genesung voranzutreiben. Das sind allermindestens 1.5 Liter pro Tag, am besten deutlich mehr. Schwarzer Tee und Magen-Darm-Tee können den Genesungsprozess zudem angenehmer gestalten. Für den Ausgleich des Elektrolytverlustes bieten sich Elektrolytgemische an.

Ernährung bei Krankheitserregern im Darm

Zu guter Letzt bildet die Ernährung von Erkrankten auch bei Krankheitserregern im Darm eine wichtige Stellschraube im Genesungsprozess. Schonen Sie Ihren Körper beispielsweise mit Knäckebrot und Zwieback, wenn Sie sich danach fühlen. Sollten Sie aber keine Symptome erfahren, die Ihren Appetit komplett zerstören, können Sie sich weiterhin recht normal ernähren. Übrigens: Salzstangen und Cola helfen nicht bei Durchfallerkrankungen. Entgegen populären Vorstellungen verschlimmert der hohe Zuckergehalt sogar den Durchfall, als ihn zu festigen. Von einer solchen Schonkost können Sie also getrost absehen. Weitere Abhilfe können Nahrungsergänzungsmittel schaffen, die die Gesundheit des Darms fördern. Ähnlich wie Tees, die die Aktivitäten des Darms fördern und Beschwerden lindern, können Probiotika einen stützenden Effekt während des Genesungsprozesses haben. Ein Probiotic Complex, der verschiedene Probiotika und weitere hilfreiche Bakterien umfasst, kann beispielsweise die guten Bakterien im Darm unterstützen. Diese werden bei Darmerkrankungen in Mitleidenschaft gezogen und werden durch die im Complex enthaltenen Präbiotika Inulin und Fructooligosaccharide zu einer vermehrten Fortpflanzung stimuliert. Somit können sie besser die Verdauung der ankommenden Nahrungsreste angehen. Diese können also besonders bei Verstopfungen eine große Hilfe sein, wenn es dem Darm an Wasser mangelt, um seine Verdauungsprozesse effizient durchzuführen.

Zeit und die richtige Ernährung als Schlüssel zur Genesung

Wie Sie sehen können, sind Krankheitserreger im Darm zwar sehr lästig am in den meisten Fällen einfach auskurierbar. Ihre Ursachen sind vielfältig. Viren rufen häufiger schwere Verläufe hervor, Bakterien sorgen vor allem auf Reisen für Infektionen und Parasiten bilden bei der Ansteckung eher die Ausnahme. In jedem Fall sollten Sie bei einer Erkrankung ärztlichen Rat aufsuchen, um auch das Risiko einer schwereren Folgeerkrankungen abschätzen zu können. Im Normalfall haben Sie aber nichts zu befürchten. Wasser, Elektrolyte und Nahrungsergänzungsmittel machen bei Darmbeschwerden, die sich vor allem durch Durchfall äußern, oft schon mehr als eine medikamentöse Behandlung leisten kann. Bei einer Erkrankung zählt es also genügend Durchhaltevermögen. Oder aber Sie lassen es gar nicht erst zu einer Erkrankung kommen. Hygienevorkehrungen, gerade auf Reisen im nicht-europäischen Ausland können Ihnen eine Menge Kopf- und Bauchschmerzen ersparen. Generell gilt das Motto „Cook it, peel it, or forget.“

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